Das Weingut Narzo

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ein ehemaliges Kloster

Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches waren es Mönche, die das Land kultivierten und pflegten. Die Weinberge waren besonders wichtig für die christliche Religion: Ohne Wein konnte keine Messe gehalten werden. Jedes Kloster und Konvent besaß daher Land, auf dem Weinreben von den Mönchen und Bauern der umliegenden Dörfer angebaut wurden. 

Es gab viele Klöster im Monferrato: in Grazzano, in S. Maria di Lucedio, in Rocca delle Donne, in Cereseto, aber auch in Sala bei Narzo. Die Benediktiner Mönche hatten die Weinberge mit großer Sorgfalt kultiviert und hervorragende Weine gekeltert. 

Der Wein der Herzöge und Grafen

Der Wein aus Sala wurde seit jeher als Wein für Feinschmecker angesehen. Oft befahlen die Lehnsherren ihren Untertanen, die Steuern mit Barbera oder Grignolino zu zahlen. Dies berichtete Alessandro Allemano in seinem interessanten Essay über die Geschichte der Region. Er berichtete auch, dass von Sala aus die Tafel der Gonzaga, die Herzöge des Monferrato und Grafen von Mantua regelmäßig mit Wein beliefert wurden.

So kann man den Grund für die große Sorgfalt verstehen, mit der die Weinberge heute noch gehegt und gepflegt werden: Die Satzungen der Gemeinde Sala sehen spezielle Strafen für den Diebstahl oder die Beschädigung der Ernte vor. Über die Einhaltung der Regeln wachte der „Ferraccio“, ein Art Weinbergpolizist, dessen Position immer wieder neu ausgeschrieben wurde.

Das Weingut Narzo heute

Das Landgut mit seinen umliegenden Hügeln behielt seit Jahrhunderten eine Konstante bei: den Anbau von Weinreben. Nachdem Napoleons Truppen abgezogen waren (und man sagt, dass die französischen Soldaten auf dem Landgut übernachtet hätten, wahrscheinlich angezogen von seinem Weinkeller), erhielt das Weingut sein heutiges Aussehen.

Zwei große Zypressen bilden das Eingangstor für den Weg, der hoch auf den Hügel zum Weingut führt, von wo man einen wunderbaren Panoramablick auf die Weinberge und über das Monferrato hat. Das Landgut ist umrahmt von märchenhaften Rosenpflanzen, die der ganze Stolz von Signora Fernanda sind. 

Das Herrenhaus wurde aus den typischen Materialien des Monferrato erbaut: Sand- und Tuffstein. Sie sorgen für die harmonische und freundliche Fassade des Landgutes. Ohne Zweifel ist der Heuschober im ersten Stock des Gebäudes eines der charakteristischsten Elemente, dessen große Fläche über eine Rampe mit dem Stall verbunden war und so das Heu direkt zum Vieh gelangte. Hier befand sich auch seit jeher der wärmste Ort des Gutes, an dem sich im Winter die ganze Familie versammelte. Danilo Spinoglio wollte genau diesen Ort wiederbeleben und baute ihn zu einem gemütlichen und einladenden Degustationsraum um.

 


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